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Das Wasser sieht aus, wie Capuccino oder café au lait. Die Sonne brannte den ganzen Sonntag ins Gesicht:
240cm an der Wittelsbacher Brücke am 9.9.01 - epic surf.
(Im Boot: Michael Mohr, an der Kamera: Irina Nordt)

Sueddeutsche Zeitung vom 30.Okt. 2001:"Wilder schneller, kräftiger - Die neue Isar"

"... "dass nämlich die Isar ein ödes vermauerstes Gerinne"geworden sei- machen Stadt und Isarfischereiverbände
wieder rückgängig: zweite Phase der Renaturierung des Flusslaufes beinhaltet Fischpass am Flaucher."

"Dieser soll den Fischen (Huchen, Forellen, Barben, Äschen, Nasen) den Weg zu ihren Laichgründen ermöglichen. Auch Sohlschwellen (z.B. an Wittelsbacher und Reichenbachbrücke)
sollen durchbrochen und Kiesinseln aufgeschüttet werden.

"Im Jahr 2005 soll sich die Isar als alpines Gewässer bis zur Corneliusbrücke schlängeln." Dann wäre surfen an der Wittelsbacher nicht mehr drin, denn die liegt oberhalb.

"Spätestens im Herbst 2002 könne man die Isar auf 12 Kubikmeter Wasser in der Sekunde anschwellen lassen. Bislang rauschen etwa 5 qm/s durch das Bett, 17 sind das Ziel." Wir dürfen
also gespannt sein, wie sich die Isar innerhalb der Stadtgrenzen verändert - aber so einen Surf wie auf diesen Bildern wird es kaum mehr geben.

Fraglich ist auch was mit den wesentlich größeren Wehren unterhalb der Corneliusbrücke passiert: Wie sollen die Fische diese Hindernisse überwinden?






























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